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Hauptinhalte

Medizinische Onkologen

Krebs ist die zweithäufigste Todesursache in der westlichen Welt und für ca. ein Viertel der Sterbefälle verantwortlich. Rund 330.000 Menschen leben in Österreich aktuell mit der Diagnose Krebs. Zudem zählt Krebs zu den komplexesten Krankheitsformen, tritt in den unterschiedlichsten Ausprägungen auf und betrifft häufig den gesamten Organismus.

Daher ist es für Patienten und Angehörige wichtig, sich Spezialisten wie den Medizinischen Onkologen anzuvertrauen.

Spezialisten für die medikamentöse Tumortherapie

Medizinische Onkologen sind Spezialisten für Patienten, bei denen eine medikamentöse Krebstherapie notwendig ist oder notwendig werden könnte. Sie verfügen über besondere fachliche, integrative, soziale und psychoonkologische Kompetenzen und sind auf moderne medikamentöse Behandlungskonzepte fokussiert.

Drehscheibe für die Betreuung

Medizinische Onkologen stellen sich als wertvolle und wichtige Ansprechpartner – quasi als Drehscheibe – für Patienten, Angehörige und niedergelassene Ärzte zur Verfügung. Sie sind Teil des onkologischen Betreuungsteams, das in der Regel aus einschlägig ausgebildeten Ärzten (wie Chirurgen, Radiologen, Gynäkologen, Urologen, Pulmologen, Strahlentherapeuten), Psychoonkologen und Pflegepersonal besteht.

Höchste Kompetenz

Krebs betrifft meist nicht nur ein Organ, sondern häufig den gesamten Organismus und wird daher als Systemerkrankung gesehen. Deshalb vertreten die Medizinischen Onkologen einen ganzheitlichen Zugang. Sie bauen auf ihrer internistischen Facharztausbildung auf und betrachten bei Diagnose und Therapie immer den gesamten Menschen.

Dank der fokussierten Zusatzausbildung haben sie besondere Kenntnisse

  • welche medikamentöse Therapie im jeweils speziellen Fall sinnvoll ist
  • wie sie durchgeführt wird
  • welche Nebenwirkungen auftreten könnten und wie diese zu vermeiden oder zu behandeln sind
  • wie Laborbefunde und Diagnosedaten zu beurteilen und zu interpretieren sind
  • wie Patienten zu betreuen sind, die neben ihrer Krebserkrankung auch an anderen Krankheiten leiden
  • welche Informationen betroffene Patienten und Angehörige brauchen, um sich verstanden zu fühlen und den Therapieplan einzuhalten.

Der Medizinische Onkologe kann aufgrund dieses Wissens dem Patienten die größtmögliche Sicherheit geben, die individuell beste medikamentöse Krebstherapie zu bekommen. Passend für den einzelnen Menschen und abgestimmt auf das ganz konkrete Leiden, das in jedem Fall und bei jedem Patienten etwas anders ist.

Beste Ausbildung

Das hochspezialisierte Wissen hat der Medizinische Onkologe in einer maßgeschneiderten Ausbildung erworben: Knapp 380 ÄrztInnen mit Facharztausbildung für Innere Medizin können das Additivfach „Hämatologie und Internistische Onkologie“ vorweisen. Sie sind überwiegend in Spitälern tätig. Ein Teil führt zusätzlich eine eigene Ordination.

Derart geschulte Medizinische Onkologen sind auch in anderen Ländern schon längere Zeit etabliert und einer breiten Öffentlichkeit bekannt. So nehmen „Medical Oncologists“ beispielsweise in Großbritannien, Deutschland, der Schweiz, Italien, Skandinavien, aber auch in Ost- und Südosteuropa sowie vor allem in den USA eine zentrale Rolle in der Betreuung von Krebspatienten ein.

Die spezielle Ausbildung zum „Hämatologen und internistischen Onkologen“ wird laufend an internationale Richtlinien und Entwicklungen angepasst.

krebsimfokus.at bietet Ihnen die Kontakte & Adressen der österreichischen Medizinischen Onkologen in einer Datenbank, die laufend erweitert und ergänzt wird, da künftig die Zahl der Fachärzte für Innere Medizin mit Additivfach Hämatologie und Internistische Onkologie steigen wird. Immer mehr Neuerkrankungen und die komplexer werdenden Behandlungsmethoden erfordern zusätzliche Spezialisten.

Verzeichnis von Adressen & Kontaktdaten der Medizinischen Onkologen