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Hauptinhalte

Darmkrebs

Univ.-Prof. Dr. Werner Scheithauer

Universitätsklinik für Innere Medizin I - Medizinische Universität Wien
Klinische Abteilung für Onkologie

Währinger Gürtel 18-20
1090 Wien

+43-1-404004445
+43-1-404004451

www.meduniwien.ac.at
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„Bei Darmkrebs handelt es sich um einen der weltweit am häufigsten auftretenden bösartigen Tumore, dessen Ausgangspunkt die Dickdarmschleimhaut ist. Seine Entstehung ist nicht hinreichend geklärt, erbliche Veranlagung sowie Dickdarmpolypen spielen eine wesentliche Rolle", betont Univ.-Prof. Werner Scheithauer.

Leben & Alltag

Nach erfolgreicher Darmkrebsoperation sollte das Leben normal weitergehen, zudem heute bei mehr als 90 % aller Patienten Schließmuskel-erhaltende Eingriffe realisiert werden können. Die Stuhlgewohnheiten normalisieren sich nach einer gewissen Anpassungsphase; vorübergehende Durchfälle oder anfänglich häufigere Stuhlfrequenzen sollten großzügig symptomatisch-medikamentös behandelt werden, manchmal kann auch ein Gespräch mit einer Diätassistentin hilfreich sein. Im Falle eines vorübergehenden oder doch dauerhaften Stomas (künstlicher Darmausgang) werden Sie noch vor Ihrer Entlassung von der Chirurgischen Abteilung ausführlich beraten, ein Kontakt mit der Patienten-Selbsthilfegruppe ILCO (www.ilco.at) sollte unabhängig davon erwogen werden.

Versuchen Sie bei den Tumornachsorgekontrollen positiv zu denken, diese sollen Ihre Genesung bestätigen. Umso mehr Zeit vergeht, umso sicherer darf man sich fühlen. Wie Studien gezeigt haben, kann man das Rezidivrisiko auch nach erfolgter Darmkrebsoperation durch eine gesunde Lebensweise und Optimierung der Ernährungsgewohnheiten aktiv verringern.