zum Aufreißer springen  zur Hauptnavigation springen  zur Seitennavigation springen  zur Artikelnavigation springen  zum Inhalt springen  zum Zusatzinhalt springen  zur Breadcrumbnavigation springen 



Hauptinhalte

Gebärmutterhalskrebs

Prim. Univ.-Doz. Dr. Peter Krippl

Krankenhausverbund Feldbach- Fürstenfeld
Abteilung für Innere Medizin, Standort Fürstenfeld

Krankenhausgasse 1
8280 Fürstenfeld
Steiermark

+43-3382-5062201
+43-3382-5062209
E-Mail senden

www.lkh-fuerstenfeld.at
Download vCard

Prim. Univ.-Doz. Dr. Peter Krippl ist in dieser Abteilung Abteilungsleiter.

„Gebärmutterhalskrebs ist in Österreich der fünfthäufigste Tumor der Frau. Früherkennungsuntersuchungen sollten regelmäßig (halbjährlich bis jährlich) durchgeführt werden", betont Univ.-Doz. Peter Krippl.

Diagnose, Behandlung & Nachsorge

Diagnose

Die Diagnose wird durch Gewebeuntersuchungen (histologische Untersuchung) aus gezielter Probenentnahme, bei Verdacht auf Krebs, aus dem Bereich des Gebärmutterhalses durch den Pathologen gestellt. Bei nachgewiesenem Krebs werden zur Krankheitsstadienbestimmung weitere Untersuchungen angeschlossen. Zu diesen gehören ein Lungenröntgen, eine Ultraschalluntersuchung der Scheide, der Nieren und der Leber, eine Harnblasenspiegelung und eine Enddarmspiegelung. Dies dient zur Feststellung eines Tumoreinbruchs in die Harnblase oder den Enddarm sowie der Erfassung von etwaigen Tochtertumoren (Metastasen) zum Beispiel in der Leber oder der Lunge. Bei Verdacht auf Streuung des Krebses in andere Organe oder bei größeren Tumoren im Gebärmutterhals werden weitere, genauere Untersuchungen mit einer Computer- bzw. Magnetresonanztomographie angeschlossen.

Behandlungsmöglichkeiten

Die Entscheidung über die bestmögliche Behandlung erfolgt grundsätzlich interdisziplinär unter Einbeziehung eines Internistischen Onkologen, eines Frauenarztes, eines Strahlentherapeuten, eines Röntgenfacharztes, eines Pathologen sowie bei Bedarf weiterer Fachärzte. In Frühstadien ist meist die Operation die Behandlung der Wahl. Bei fortgeschrittenen Krankheitsstadien ist individuell zwischen Operation, Strahlenbehandlung, Chemotherapie, alleine oder in Kombination, oder keiner Behandlung zu entscheiden.

Nachsorge

Die Nachsorge dient einerseits der Früherkennung eines Wiederauftretens der Erkrankung (Rezidiv) sowie andererseits der Erfassung von krankheits- und behandlungsbedingten Problemen. Auch hat sie das Ziel der psychischen Unterstützung, der Erhaltung bzw. Wiederherstellung der Lebensqualität und die Reintegration in das soziale Umfeld. Die Arztkontrollen sollten anfangs vierteljährlich (drei Jahre lang), anschließend halbjährlich (zwei Jahre lang) und dann jährlich stattfinden. Durchgeführt wird eine frauenärztliche Untersuchung (Spiegel- und Tastuntersuchung). Bei Verdacht eines Wiederauftretens des Gebärmutterhalskrebses werden zusätzliche Blutuntersuchungen und apparative Untersuchungen wie Ultraschall, Röntgen, Computertomographie usw. veranlasst.