zum Aufreißer springen  zur Hauptnavigation springen  zur Seitennavigation springen  zur Artikelnavigation springen  zum Inhalt springen  zum Zusatzinhalt springen  zur Breadcrumbnavigation springen 



Hauptinhalte

Glioblastom

Univ.-Prof. Dr. Christine Marosi

Universitätsklinik für Innere Medizin I - Medizinische Universität Wien
Klinische Abteilung für Onkologie

Währinger Gürtel 18-20
1090 Wien

+43-1-404004445
+43-1-404004451

www.meduniwien.ac.at
Download vCard

„Das Glioblastom ist der häufigste bösartige Hirntumor bei Erwachsenen. Glioblastome haben ihren Namen von den Gliazellen, den Hüllzellen im zentralen Nervensystem", sagt Univ.-Prof. Dr. Christine Marosi.

Diagnose, Behandlung & Nachsorge

Diagnose

Die Diagnostik erfolgt mittels Bildgebung durch Magnetresonanztomographie mit Kontrastmittel. Die Bestätigung und die Gewebsdiagnostik erfolgt mittels neuropathologischer Diagnostik.

Behandlungsmöglichkeiten

Die Behandlung der Glioblastome hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Individuell soll die maximal mögliche Tumorresektion durch eine neurochirurgische Operation gemacht werden. Darauf folgt für sechs Wochen Bestrahlung des Tumorbetts mit einer Gesamtdosis von 60 Gy (30x2 Gy) und orale (schluckbare) Chemotherapie mit Temozolomide, die noch sechs Monate nach Ende der Bestrahlung fortgesetzt wird. Durch diese Therapie konnte das Überleben der Patienten deutlich verlängert werden, und sie ist im Allgemeinen gut verträglich. Derzeit werden sehr viele weitere neuartige Medikamente in Studien geprüft.

Nachsorge

Im ersten und zweiten postoperativen Jahr erfolgen Nachsorgekontrollen mit MRT und klinischer Kontrolle in dreimonatigen Abständen, später können die Intervalle gelockert werden.