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Hauptinhalte

Glioblastom

Univ.-Prof. Dr. Christine Marosi

Universitätsklinik für Innere Medizin I - Medizinische Universität Wien
Klinische Abteilung für Onkologie

Währinger Gürtel 18-20
1090 Wien

+43-1-404004445
+43-1-404004451

www.meduniwien.ac.at
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„Das Glioblastom ist der häufigste bösartige Hirntumor bei Erwachsenen. Glioblastome haben ihren Namen von den Gliazellen, den Hüllzellen im zentralen Nervensystem", sagt Univ.-Prof. Dr. Christine Marosi.

Glioblastom im Überblick

Was ist ein Glioblastom?

Das Glioblastom ist der häufigste bösartige Hirntumor bei Erwachsenen. Glioblastome haben ihren Namen von den Gliazellen, den Hüllzellen im zentralen Nervensystem. Die Tumorzellen leiten sich wahrscheinlich aus gemeinsamen Stammzellen für das Nervensystem ab. In Österreich treten pro Jahr etwa 300 Glioblastome auf, was drei bis vier Fällen pro 100.000 Einwohnern entspricht. Etwa ebenso viele Menschen erkranken neu an anderen, weniger bösartigen Gliomen wie anaplastischen Astrocytomen, diffusen Astrocytomen sowie Oligodendrogliomen und Oligoastrocytomen und selteneren Tumorentitäten. Es erkranken etwas mehr Männer als Frauen (ca.1,3:1), zumeist im Alter von 45 bis 75 Jahren.

Bis heute sind mit der Ausnahme der Exposition zu ionisierenden Strahlen und seltener, erblicher Tumorsyndrome wie Li-Fraumeni Syndrom, Turcot Syndrom und Neurofibromatose keine Risikofaktoren für die Entwicklung maligner Gliome bekannt. Auch die oft geäußerte Befürchtung, der Gebrauch von Mobiltelefonen könnte Gliome auslösen, ließ sich bisher in großen Beobachtungsstudien nicht erhärten.