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Hauptinhalte

Kopf- und Halskrebs

Univ.-Prof. Dr. Felix Keil

Hanusch-Krankenhaus
3. Medizinische Abteilung - Hämatologie / Onkologie

Heinrich-Collin-Straße 30
1140 Wien

+43-1-9102185431
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www.wgkk.at
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Univ.-Prof. Dr. Felix Keil ist in dieser Abteilung Abteilungsleiter.

„Der Kopf- und Halskrebs tritt in Form von HNO-Tumoren auf, die von der Mundhöhle beginnend absteigend bis zum Kehlkopf sowie innerhalb des Nasen-Rachen-Raumes entstehen können. Sie werden durch übermäßigen Alkohol- und Nikotinkonsum begünstigt", sagt Univ.-Prof. Dr. Felix Keil.

Leben und Alltag

Die Behinderung beim Sprechen oder Essen ist eine elementare Einschränkung, die HNO-Tumorpatienten nach einer Behandlung, sei sie chirurgisch oder durch Strahlenchemotherapie verursacht, betrifft. Wir wollen nicht nur eine möglichst hohe Überlebensrate mit Tumorfreiheit, sondern auch eine hohe Lebensqualität für unsere Patienten erreichen. Auch nach einer erfolgreichen Therapie können Schluckstörung, Aspiration, Ernährungsstörungen sowie chronische Schmerzen eine beträchtliche Gefahr oder zumindest eine deutliche Beeinträchtigung der Lebensqualität mit sich bringen. Daher ist nach der Tumortherapie eine umfassende interdisziplinär ausgerichtete Rehabilitation erforderlich, um dem Patienten den Alltag zu erleichtern. Logopädie, Physiotherapie und Ernährungsberatung sind wichtige Maßnahmen für die betroffenen Patienten.

Die Sprache kann durch Logopädie bzw. durch weitere gezielte chirurgische Eingriffe verbessert werden. Muss der gesamte Kehlkopf entfernt werden, erfolgt die Atmung über ein Tracheostoma – eine Stimmbildung im herkömmlichen Sinn ist nicht mehr möglich. In diesem Fall kann einerseits die Speiseröhre als Luftreservoir zur Stimmbildung dienen, andererseits ist durch chirurgische Maßnahmen eine Verbesserung bei der Stimmbildung möglich (z.B. Stimmprothesen).