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Hauptinhalte

Krebs im Allgemeinen

Univ.-Prof. Dr. Hellmut Samonigg

Medizinische Universität Graz

Auenbruggerplatz 2
8036 Graz
Steiermark

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„Krebs ist ein Sammelbegriff für verschiedene Krankheiten mit gemeinsamen Merkmalen: Ursprünglich normale Zellen des menschlichen Körpers vermehren sich unkontrolliert, wachsen in gesundes Gewebe ein und schädigen es. Sie werden zu Krebszellen", sagt Univ.-Prof. Dr. Hellmut Samonigg.

Diagnose

Wie wird eine Krebserkrankung erkannt und festgestellt?

Nach einem ausführlichen ärztlichen Gespräch über die bestehenden Beschwerden und einer exakten körperlichen Untersuchung stehen heutzutage für nahezu sämtliche Krebserkrankungen ausgezeichnete Diagnosemethoden zur Verfügung.

Es sind dies insbesondere die Methoden der bildgebenden Verfahren, wie Ultraschall, Computertomographie, Magnetresonanzuntersuchungen, PET-Untersuchung, aber auch nuklearmedizinische Untersuchungen wie die Szintigraphie, etc.

Je nach vermutetem Entstehungsort der Krebserkrankung gelangen zusätzlich sogenannte endoskopische, das Innere des Körpers sichtbar machende Methoden, zur Anwendung. Es sind dies zum Beispiel die sogenannte Magen-Darmspiegelung, aber auch die Untersuchung der Luftröhre mittels sogenannter Bronchoskopie. Auch die Harnwege und die Harnblase können - Verdacht auf eine Krebserkrankung - durch entsprechende Besichtigung der inneren Oberfläche untersucht werden. Die meisten dieser Untersuchungsmethoden werden durch spezielle Blutuntersuchungen, aber auch Untersuchungen anderer Körperflüssigkeiten ergänzt.

Schlussendlich erfolgt die Sicherung der Diagnose Krebs praktisch immer durch eine Gewebsentnahme mittels Punktion der jeweiligen Geschwulst oder aber mittels eines kleinen operativen Eingriffs. Der endgültige Beweis des Vorliegens einer Krebserkrankung wird durch die Gewebsaufarbeitung (Histologie) erbracht.