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Hauptinhalte

Leukämie im Allgemeinen

Ao. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Reinhard Sperr

Universitätsklinik für Innere Medizin I - Medizinische Universität Wien
Klinische Abteilung für Hämatologie und Hämostaseologie

Währinger Gürtel 18-20
1090 Wien

+43-1-404004410
+43-1-404004030

www.haematologie-wien.at
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Öffnungszeiten: von Montag bis Freitag 08:00 - 17:00 Uhr

„Leukämie ist ein Sammelbegriff für eine Reihe von malignen (bösartigen) Erkrankungen des Blutes. Allen gemeinsam ist, dass sie im Knochenmark, dem Ort der Produktion der Blutzellen, zu finden sind", skizziert Univ.-Prof. Wolfgang Sperr.

Historischer Rückblick

Der erste Fall einer Leukämie dürfte 1827 von Velpeau beschrieben worden sein. Er fand bei einem 63-jährigen Mann Blut wie Haferschleim und neben Fieber und allgemeiner Schwäche bei dem Patienten zusätzlich eine Vergrößerung der Milz. 1845 wurden von Bennett zwei Patienten beschrieben, in deren Blut eine Vermehrung von weißen Blutzellen zu finden war. Im selben Jahr wurde auch Virchow auf einen ähnlichen Fall aufmerksam. Er berichtete darüber in den Froiep Notizen unter dem Titel "Weißes Blut". Virchow war es auch, der den Begriff der Leukämie elf Jahre später prägte. Abgeleitet wurde der Begriff vom altgriechischen leuchaimia (λευχαιμία) und bedeutet Weißblütigkeit.